Und hier kommt nun der geballte Rückblick von zwei Monaten Instagram – mühevoll gesammelt, an einem Nachmittag zusammengestellt. Hey – wo wir gerade beim Zurückdenken und Reflektieren sind, das erinnert mich jetzt irgendwie an meine Schulzeit. Da hab‘ ich auch immer bis zum letzten Drücker gewartet, um zu lernen oder irgendeine Aufgabe fertigzustellen. Da hat mich die Schule wohl für’s Leben geprägt. Schließlich habe ich jetzt zwei Monate gesammelt, um den nächsten Rückblick zu zeigen!

Schweiz

Im Februar bin ich tatsächlich schon wieder aus dem Alltag ausgebrochen und habe Zeit ohne die Pferde verbracht (…im Januar war das auch schon der Fall). Mit einer Freundin bin ich losgezogen in Richtung Schweiz, übernachtet haben wir jedoch in Deutschland in Rheinfelden und zwar in einem echten Schloss (Hey! Auch das war im Januar schon so. Bin wohl doch ein Gewohnheitstier, so von wegen Ausbrechen aus dem Alltag – rein ins Bekannte). Außen hui und innen noch mehr hui, ein ganz anderer Stil hat uns da erwartet, das hätte man so von außen vermutlich nicht erwartet.

BeuggenBeuggen

 

 

 

 

 

 

Badewanne

Bett

 

Wir haben die Zeit genutzt, um die Gegend zu erkunden und wurden mit tollem Wetter belohnt. War für Februar wirklich sehr überraschend.

Brücke

Wieder daheim angekommen stellte ich abermals fest, dass ich dieses Jahr wirklich die Paddockbefestigung angehen werde. Der Bereich direkt vor dem Stall soll gepflastert werden, da ich mir vorstelle, dass es so viel einfacher sein wird, den Platz sauber zu halten. Der Boden an sich ist die meiste Zeit im Jahr okay, aber wer gibt sich denn mit „okay“ zufrieden. Hiermit halte ich daher schriftlich fest, dass ich dieses Jahr meinen Plan von der optimalen (na, hoffen wir’s mal) Befestigung angehen würde. Ich nenne das Projekt liebevoll „PPP“ – Pony Paddock Paradise.

Paddock

Februar ist nicht unbedingt einer meiner Lieblingsmonate, was unter anderem sicherlich daran liegt, dass einfach immer stockdunkel ist. Außer in der Zeit, in der ich bei der Arbeit bin. Schande über mich, Asche auf mein Haupt, aber ich gebe ehrlich zu, dass ich bei der Dunkelheit einfach nicht mehr den Elan habe, nach der Arbeit noch die Pferde zu trainieren. Die Stallarbeit erfüllt mich in diesen Tagen ausreichend. Deswegen müssen sich die Pferde meistens die Zeit notgedrungen ohne mich vertreiben.

heutauchenKoppel

 

 

 

 

 

 

Allseits beliebt natürlich das Heutauchen. Vermutlich wird es darum gehen, welches Pferd länger die Luft „unter Heu“ anhalten kann und wie viel Heu gleichzeitig vertilgt werden kann. An anderen Tagen, wenn das Wetter mitspielt (und ich auch), dürfen sie sich auch mal am Gras-Knabbern versuchen. Interessanter Nebeneffekt: Das Anweiden fällt bei uns nicht ganz so „kleinschrittig“ aus, da sie nie wirklich „abgeweidet“ wurden. Näher gehe ich zur Zeit jedoch nicht darauf ein, da hier jeder Pferdehalter seine ganz eigene Strategie hat. Sicherlich kann man auch ganz gut sehen, dass die Koppel auch darunter leidet und wir uns daher im Frühjahr daher auch die beste Mühe geben, das bei der Weidepflege wieder gut zu machen.

Eins der beliebtesten Bilder auf Instagram ist der Blick von meinem hohen Ross. Meistens hat es am Wochenende für Ausritte in die noch schlafende Natur gereicht. Der März hingegen hat uns mit Schnee überrascht. Ein paar Frühblüher haben den Kälteeinbruch leider nicht durchgestanden.

Haus Paddock
 

Danach folgten jedoch schon die ersten Erscheinungen des anstehenden Fellwechsels. Es wurde sich genüsslich gewälzt – und zwar sobald der Auslauf betreten und die Halfter abgenommen waren. Sich selbst musste man dann schnell in Sicherheit bringen, damit nicht noch unter die wälzenden Massen geriet.

wälzen

Anscheinend hat der Pelz so sehr gejuckt, dass man sich von Pferdeseite aus dazu entschloss, ziemlich rabiat mit den auf dem Auslauf vorhandenen Bäumen umzugehen. Der Täter konnte bis heute nicht zweifelsfrei ermittelt werden. Für Zeugenaussagen kann sich nach wie vor bei uns gemeldet werden.

 

 

 

 

 

 

 

Fortsetzung folgt…

Stallgasse Rückblick

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